Gruppen & Verbände - Kinder und Jugend - Messdiener
Berichte
Messdiener-Aktionstag 2010
Ausflug ins Mathematikum und in den Hochseilgarten
Am Samstag, dem 12. Juni 2010 unternahmen die Messdiener(innen) aus Bad Orb, Lettgenbrunn und Aufenau ein Ausflug. Mit ausreichend Proviant startete der Bus vom Busbahnhof in Bad Orb Richtung Gießen.
Nach dem Gruppenbild mit den Betreuern vor dem Mathematikum in der Innenstadt stürmte die Gruppe in das Museum. Nach einer kurzen Einleitung an der ‚Seifenblasenstation‘ durften alle die zahlreichen Experimente alleine ausprobieren, mitunter wurde über das ein oder andere mathematische Problem recht lange gerätselt....
Den Messdienern und Messdienerinnen stand mit zwei Stunden ausreichend Zeit zur Verfügung, um die Mathematik spielerisch kennenzulernen. Danach war dann Zeit für einen kleinen Imbiss. Gestärkt ging es dann weiter in den Hochseilgarten nach Wölfersheim und dort wurden erst einmal alle mit Sicherungsgurten versehen und auf die Gefahren hingewiesen. Und dann ging es auch schon für alle los: Es wurde in luftiger Höhe geklettert. Der Andrang im Kletterparcours war groß, und so entsatnd auch schon mal ein kleiner Stau durch die ‚Meute‘. Nachdem alle wieder festen Boden unter den Füße hatten, stand die Rückfahrt nach Bad Orb auf dem Programm, denn schließlich warteten noch die gegrillten Würstchen im Pfarrgarten auf Abnehmer!
Messdiener-Ausflug 2008
Messdiener-Ausflug ins Bibelhaus
Am Samstag, dem 04. Oktober 2008, stand wieder mal ein Messdienerausflug an. Dieses Mal war das Ziel das Bibelhaus in Frankfurt. Insgesamt 17 Messdiener und Betreuer machten sich auf den Weg, um die Bibel und ihre Geschichte mal etwas anders zu erleben.
Nach unserer Ankunft im Bibelhaus wurden wir erst einmal vor ein Nomadenzelt aus der Zeit Jesu geführt. Unsere Führerin erkor zwei Teilnehmer als „Sara“ und „Abraham“ und erklärte uns die Begrüßungsriten der Nomaden, welche wir grob nachstellten. Danach nahmen wir im Nomadenzelt Platz und erfuhren einiges über das Alltagsleben. Zum Beispiel, dass es Sitte war, dem Gastgeber keine Wünsche abzuschlagen und es mehrere Stunden dauerte, bis die Mutter genügend Körner gemahlen hatte, um ein Brot zu backen. Nach dieser Einführung durften wir an verschiedenen Dingen riechen (Weihrauch, Myrrhe, Balsam, Zimt, Ingwergras u. v. m.), selbst erfahren, wie sich Sand aus der Sahara anfühlt, uns in einen „Dromedarsattel“ setzen und auf traditionelle Art Körner mahlen.
Anschließend ging es um die Überlieferung der Bibel. Dabei sahen wir u. a. eine Kopie der Jesaja-Rolle, deren Original in Jerusalem aufbewahrt wird. In einem Kurzfilm wurde uns gezeigt, welche Methoden man seit Jahrzehnten anwendet, um gefundene Schriftrollen (z. B. aus Qumran) wieder lesbar zu machen.
Als letztes betraten wir einen großen Raum, in welchem wir vor allem selbst aktiv werden konnten: biblische Musikinstrumente ausprobieren, verschiedene Vertonungen der Bibel hören (als Musical oder auch als Rap), einen Fisch stanzen, selbst mit einer Gutenbergpresse eine Seite drucken u.v.m.
Am Ende der Führung betraten wir ein Schiff. Dieses Fischerboot ist eine Nachbildung eines archäologischen Fundes in Israel, der eine echte Sensation war, da es etwa auf die Zeit Jesu datiert werden konnte und es somit sehr wahrscheinlich war, dass Jesus und seine Jünger selbst auf solch einem Boot gefahren waren. Wir spielten dort zum Abschluss die Geschichte von der Stillung des Seesturms aus dem Markusevangelium nach.
Nach der mehr als zweistündigen Führung, in der wir auf ganz neue und beeindruckende Weise einen Zugang zur Bibel erhalten hatten, hatten wir noch etwas Zeit, um uns zu stärken und die Zeil unsicher zu machen, bevor wir mit dem Zug wieder Richtung Bad Orb fuhren.


