Termine & Veranstaltungen - Feste

Fastenessen

Das diesjährige Fastenessen fand am Sonntag, 10. April 2011, statt.

In der Fastenzeit, in der Regel am 5. Fastensonntag, dem Misereor-Sonntag, findet in unserer Pfarrgemeinde St. Martin das große Fastenessen statt.

Sowohl in Bad Orb (im Alfons-Lins-Haus) als auch in Lettgenbrunn (im Feuerwehrhaus) gibt es dazu ein ganz bewusst einfaches Mittagessen. Auf diese Weise können wir uns solidarisch zeigen mit den vielen Menschen auf der Welt, die um das tägliche Brot ringen oder Hunger leiden. Am Ende werden die Teilnehmer(innen) um eine Spende gebeten. Der Erlös wird an das Hilfswerk Misereor weitergegeben, das in der Fastenzeit um Spenden bittet und damit verschiedene Projekte im Kampf gegen die Not in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. Vor dem Essen wird deshalb ein Misereor-Projekt vorgestellt.

Das Fastenessen ist für jeden eine Gelegenheit, die Fastenzeit bewusst zu gestalten - und für die Gemeinde eine schöne Möglichkeit, Gemeinschaft zu erfahren. Ein Team von Ehrenamtlichen übernimmt das Kochen.

Der Weltladen bietet an diesem Tag auch seine fair gehandelten Waren an und lädt zu zum Abschluss zu einer Tasse Fair-Trade-Kaffee ein.

Eingeladen sind stets alle, die sich gern beteiligen möchten. Schauen Sie also beim nächsten Mal rein und bringen am besten Ihre Familien, Nachbarn und Freunde mit!

 

Bad Orber Märkte spendeten wieder Zutaten

Ein herzliches "Dankeschön" an Rewe!zoom
Ein herzliches "Dankeschön" an Rewe!

Bad Orber Fastenessen brachte Erlös zu Gunsten von Misereor


Zu einem bewusst einfachen Mittagessen für jedermann lud unsere Pfarrgemeinde St. Martin in der Fastenzeit ein. Seit Jahren gibt es dieses Fastenessen, dessen Ziel es ist, wieder ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was es heißt, satt zu sein.


Der Erlös geht an das Hilfswerk Misereor, die in Projekten ernstmachen wollen mit dem ersten der sogenannten UN-Milleniumsziele: die Zahl der weltweit Hungernden bis 2015 zu halbieren. Derzeit steigt diese Zahl sogar; sie steht bei ca. 1 Milliarde Menschen.

 

Der Grund für diese Misere sind allzu oft die Handels- und Wirtschaftsstrukturen weltweit, die von den reichen Industrienationen bestimmt werden und auf Ausbeutung der Dritten Welt basieren. Ein Grund mehr, sich hier im reichen Deutschland in die Pflicht zu nehmen. Und so kamen ca. 90 Personen (jung und alt und mittendrin auch Pfarrer Kümpel), und erlebten neben einer leckeren Kartoffelsuppe (ein tolles Kochteam hatte am Morgen in der Küche gewirbelt) auch noch eine schöne Gemeinschaft, in der man sich gern engagiert.

Der Weltladen Bad Orb bot wieder fair gehandelte Waren an, auch ein Beitrag für mehr Partnerschaftlichkeit im Welthandel. Bei einer Tasse Fair Trade-Kaffee klang die Veranstaltung aus. Am Ende konnten rund 420,- Euro an Misereor übergeben werden. Dank der Spenden Bad Orber Märkte brauchten kaum Zutaten gekauft zu werden. Herzlich wird gedankt: dem Rewe-Markt Berger für Gemüse, Nahkauf Weisbecker für Gewürze und Zutaten sowie Getränkemarkt Prehler für die Getränke.

Bild:
Ein ganzer Einkaufswagen voll Gemüse wurde von Frau Berger, Leitung des örtlichen Rewe-Marktes, für das Fastenessen gespendet. Stephan Schmitz-Tekaath, Gemeindereferent und Initiator, bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde und Misereor.

Schmerzhafte Mutter Gottes
Schmerzhafte Mutter Gottes

Kirche Aufenau

 
 
 
 
 
zurück | nach oben | Seite weiterempfehlen | Seite drucken