Der aktuelle Pfarrbrief
Die Glocken von St. Martin

Kirchenmusik

Seelsorge & Hilfe

Krankensalbung


Die besondere Sorge Jesu galt den Kranken und Leidenden. Er hatte Mitleid mit diesen Menschen und hat viele geheilt und getröstet. Auch seinen Jüngern hat er aufgetragen, die Kranken zu salben und für sie zu beten.

Und er hat der Kirche das Sakrament der Krankensalbung geschenkt. Im Jakobusbrief (5,14-15) heißt es: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde (d. h. die Priester) zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

 

Durch den Dienst der Kirche möchte Jesus kranke Menschen auch heute stärken und heilen. Wenn Sie selbst oder Ihre Angehörigen unter einer Krankheit leiden oder etwa vor einer Operation stehen, sind Sie eingeladen, dieses Sakrament zu empfangen (Terminabsprache s. letzter Abschnitt!).

Die Krankensalbung ist also zunächst ein Sakrament der Heilung und Stärkung. Sie kann auch öfters empfangen werden. Die Krankensalbung wird aber auch empfohlen, wenn sich ein Mensch in Todesgefahr befindet. Dabei kann der Priester den Sterbenden von allen seinen Sünden lossprechen und für ihn um einen guten Tod beten.

Erfahrungsgemäß ist die Krankensalbung in solchen Situationen für Menschen eine Hilfe, loslassen und Abschied nehmen zu können. Deshalb sollte man nicht warten, bis der Kranke das Bewusstsein verloren hat (aus Angst vor der Wahrheit), sondern ihm die Möglichkeit geben, sein Leben bewusst in die Hände Gottes zu legen.

Nach Absprache kommen wir zu Ihnen nach Hause oder besuchen Sie ggf. auch im Krankenhaus oder in der Reha-Klinik.
Bitte vereinbaren Sie über das Pfarrbüro einen Termin mit Pfarrer Stefan Kümpel oder Kaplan Manuel Stickel.

Schmerzhafte Mutter Gottes
Schmerzhafte Mutter Gottes

Kirche Aufenau

 
 
 
 
 
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